Erneutes Doppel-Podium für Mesch bei der DEKM
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Wieder Doppelbelastung für Joel Mesch bei der dritten Runde der Internationalen Deutschen Kart-Meisterschaft vom 25. bis 27. September 2020, einerseits startete er in der Deutschen Elektro Kart-Meisterschaft, andererseits stand die Teilnahme in der OK-Senior-Klasse (DKM) auf seinem Wochenendprogramm. Im ProKart Raceland im bayrischen Wackersdorf sollte dem Auswahlpilot der ADAC Stiftung Sport aber trotz allem Historisches gelingen.

Mesch kam direkt gut in das Event und überzeugte bereits in den Test Sessions und dem offiziellen Freien Training mit einem dritten und einem zweiten Platz. Im strömenden Regen in Wackersdorf musste Mesch dann zuerst in das Qualifying der DEKM gehen und konnte seine Kontrahenten mit nahezu 3 Zehntel distanzieren. Pole Position für das Prefinale. Nur 30 Minuten später musste der 16-jährige wieder raus auf die Strecke und stellte abermals seine Nervenstärke unter Beweis, unter schwierigsten Bedingungen gelang ihm auch bei den Verbrennungsmotoren die beste Zeit. Pole Position für die Heats der DKM. Ein historischer Erfolg, denn noch nie gelang es einem Teilnehmer der Internationalen Deutschen Kart-Meisterschaft, gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Prädikaten die Pole Position zu erringen.

In der DKM konnte er seine perfekte Ausgangsposition sofort nutzen und finalisierte in den Heats auf dem zweiten und dritten Platz, was den zweiten Startplatz in der ersten Reihe für das Finale 1 bedeutete. Während bei der DKM alles bestens lief, war es bei der DEKM der umgekehrte Fall. Sowohl im Prefinale als auch im Finallauf wurde er unglücklicherweise von einem Kontrahenten ungestüm abgeräumt, so dass er im Prefinale als Vorletzter ins Ziel kam und im Finale gänzlich ausschied.

Der Sonntag stand demnach ganz im Zeichen der Schadensbegrenzung, was Mesch mit dem vierten Rang im Prefinale und Platz fünf im Finale auch gelang. Obwohl er durch die beiden unverschuldeten Kollisionen seine Führung in der Gesamtwertung verloren hat, hat er aber weiterhin die Möglichkeiten, beim abschließenden Event doch noch den Titel 2020 in der DEKM zu erringen.

Das Finale 1 der DKM konnte er aus der ersten Startreihe bestreiten, kam gut ins Rennen und konnte zunächst seine Position behaupten. Aufgrund eines Manövers gegen ihn verbremste Mesch sich, kam von der Strecke ab und musste einen Großteil des Feldes passieren lassen. Platz 14 nach der dritten Runde, doch nun kam wieder sein bekannter Kampfgeist auf und er kämpfte sich zurück in das unruhige Rennen. Runde um Runde kam er nach vorne, fuhr dabei die schnellste Rennrunde und sah auf Position neun liegend die schwarz-weiß-karierte Flagge. Auch im zweiten Finale ging es erstmal nach hinten, von P9 auf Rang 13, und auch hier setzte er wieder zur Aufholjagd an. Bis zum Abschluss der 21. Runde schaffte der Pilot aus Erkelenz eine Verbesserung um acht Positionen und so fand er sich beim Zieleinlauf auf dem fünften Rang wieder. Der gerechte Lohn einer überaus engagierten Leistung war damit der Besuch des Podiums des zweiten DKM-Finals im bayrischen Wackersdorf.

Für Spannung wird die vierte und abschließende Runde der Internationalen Deutschen Kart-Meisterschaft sorgen, wenn die Entscheidungen in der renommierten Serie fallen werden. Vom 16. bis 18. Oktober 2020 reist der DKM-Tross dann in die Motorsportarena nach Oschersleben.

Alle Informationen zum Fahrer gibt es unter www.joelmesch.de und in den sozialen Medien.

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