DKM Finale in Ampfing
10. Oktober 2019
BEYERS sponsert Kart-Piloten Joel Mesch
3. Mai 2020

Joel Mesch, WSK Super Master Series, Lonato, South Garda Karting, Lonato

Voller Vorfreude ging es für Joel Mesch vom 20. – 23. Februar ins italienische Lonato zu seinem ersten Rennwochenende im Jahr 2020. Beim zweiten Lauf zur WSK Super Master Series ging Joel auch zum ersten Mal mit neuen Farben an den Start. In blau und orange wird Joel in dieser Saison für das TB Racing Team starten – jedoch sitzt er nun im Kart von McLaren Customer Racing.

Von Anfang an stand das gesamte Wochenende unter keinem guten Stern. Kurz zuvor hatte sich sein Mechaniker beim Team krank gemeldet, was zur Folge hatte, dass man mit Steven Lanari als Mechaniker in die Trainingsläufe am Freitag startete. „Steven und ich mussten uns natürlich erstmal kennenlernen“, sagte Joel am Donnerstagabend, „aber wir haben wirklich gut und schnell zusammen harmoniert, so das wir mit den Trainingsläufen echt zufrieden sein konnten – er hat da einen ganz tollen Job gemacht“, so Mesch weiter.

Bei sonnigen 10 Grad und trockener Strecke startete man dann optimistisch ins Qualyfing, wo jedoch eine defekte Zündung dafür sorgte, dass man keine gute Rundenzeit zustande bringen konnte. Von 85 Startern kam Mesch nur auf Platz 83. 

Für die ersten beiden Heats am Freitagnachmittag war das natürlich keine gute Voraussetzung – und so kam es dann in der ersten Runde zu einer unverschuldeten Kollision und Joel musste das Kart abstellen. Besser lief es dann im zweiten Heat. Joel kämpfte sich von hinten immer weiter nach vorne und konnte sogar die Rundenzeiten der Top-15 Piloten mitgehen und sich um 13 Plätze verbessern, sodass der erste Tag noch ein versöhnliches Ende fand.

Am Samstagmorgen konnte Joel seine guten Rundenzeiten vom Vortag bestätigen und startete so mit Hoffnung auf das Finale am Sonntag in Heat Nummer drei. Und der junge Erkelenzer fuhr sein Kart um 18 Plätze nach vorne bevor im vierten und letzten Heat das Pech zurückkehrte. „Durch einen Unfall war am Kart einiges verbogen. Den Speed konnte ich nicht mehr mitgehen und konnte so am Ende nur vier Plätze gut machen. Schade, da wäre bestimmt noch was gegangen“, erzählt er ein wenig enttäuscht.

Der Finaltag startete dann wieder alles andere als gut. Motorschaden im Warm Up. Trotz alledem war man für das Pre-Finale noch guter Dinge, dass es zur Qualifikation für das Finale noch reicht. Doch schon in Runde acht wurde Joel durch einen defekten Kühler ausgebremst und musste das Rennen abbrechen. Somit verpasste Joel die Qualifikation für einen Start unter den besten 34 Piloten. 

Trotz Pechsträhne zeigt man sich bei den Meschs aber zufrieden mit dem Wochenende. „Joel hat sich kontinuierlich steigern können und hat bewiesen, dass er die Rundenzeiten der Top-Piloten mitgehen kann“, so Teamchef Thomas Braumüller. Und auch Joel guckt positiv nach vorne: „Wir haben zum nächsten Härtetest in Sarno jetzt ein bisschen Zeit und werden dann dort wieder versuchen anzugreifen – ohne Fehlerteufel im Gepäck.“

Impressionen vom Wochenende aus Italien findet ihr –>HIER

Ich nutze Cookies, denn ich liebe sie. Durch die Nutzung meiner Website liebst du sie auch. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen